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Iyengar-Yoga ist eine moderne Variante des Yoga, einer seit etwa 2500
Jahren Jahren in Indien ausgebildeten Lehre vom ganzheitlichen
Wohlbefinden des Menschen und seiner Rückverbindung zum göttlichen
Ursprung.

Im Mittelpunkt von Iyengar-Yoga stehen das Üben von Yoga-
Körperhaltungen und bestimmte Atemtechniken, wobei in beidem ein bis
dahin im Yoga unbekannter Grad an Genauigkeit der Korrektur von
Fehlhaltungen erreicht wird. Der bekannte deutsche Sportmediziner H.W.
Müller-Wohlfahrt, der Iyengar-Yoga selbst praktiziert, meint dazu:

"Die Methode des indischen Meisters BKS Iyengar ist anatomisch eine
äußerst präzise, durchgreifende Arbeit am Körper. Sie ist ein Feinabstimmen und Eindringen in immer tiefere Schichten und
Zusammenhänge des Körpers und der damit verbundenen Wahrnehmungsebenen.
Das erklärt die heilende Wirkung dieser Methode…"
(Zeitschrift Fit for Fun, Dezember '94)

Die Yogahaltungen werden in kleine Schritte aufgeschlüsselt und so den
Möglichkeiten des einzelnen angepasst, wobei Haltungsfehler ausgeglichen
und daraus entstehende Leiden, wie etwa Rückenprobleme behoben werden
können. Das Beugen, Drehen und Strecken in alle Raumrichtungen öffnet
den ganzen Menschen.

Der Übende erfährt dabei zugleich eine Zentrierung. Seine Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert.

Die wache Gesammelheit in der Übung lässt die Yogahaltung zu einem meditativen Tun werden.

Die Atemübungen schließlich führen in die von den feinen Kräften des Atems erfüllte Stille. |